Schadenersatzansprüche wegen Falschberatung

Bankkunden sind umfassend über Chancen, Risiken und Funktionsweise von Anlageprodukten aufzuklären. Hierzu zählt insbesondere eine zutreffende, vollständige, aktuelle und verständliche Information über das konkret angebotene Produkt. Negative Aspekte dürfen hierbei nicht verschwiegen werden. Überdies sind Wissenstand des Anlegers, seine Risikobereitschaft – mithin seine Anlageziele bei der Empfehlung einzelner Anlageprodukte zu berücksichtigen. Kommt die Bank dieser Verpflichtung nur unzureichend oder gar nicht, so macht sie sich prinzipiell regresspflichtig. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH v. 22.03.2011 – Az. XI ZR 33/10) musste die Deutsche Bank beispielshalber 540.000 € Schadenersatz an einen mittelständischen Unternehmer zahlen, dem sie zum Kauf von hochspekulativen Zinswetten geraten hatte, ohne vorher im notwendigen Umfang beraten und aufgeklärt zu haben.

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Dr. Stefan DettkeRechtsanwalt,Geschäftsführer

Zeynep DettkeRechtsanwältin