Zu Unrecht erhobene Gebühren

Die Bearbeitung des Darlehensvertrages und der vorbereitenden Tätigkeiten stellt keine gesonderte Leistung für den Kunden dar und darf aus diesem Grunde nicht gesondert in Rechnung gestellt werden. (zuletzt OLG Dresden, Urteil v. 29.09.2011 – Az. 8 U 562/11). Das Gericht stellte klar, dass Bearbeitungsgebühren - etwa zur Prüfung der Bonität des Kreditnehmers oder des Wertes der von ihm angebotenen Sicherheiten -nicht in erster Linie im Interesse des Kunden stünden, sondern überwiegend den Vermögensinteressen der Banken dienten.

Exemplarisch werden im Folgenden weitere Gebühren aufgelistet, die Banken entgegen ständiger Rechtsprechung weiterhin erheben und die der Verbraucher nicht akzeptieren – wohl aber von seiner Bank schriftlich erstattet verlangen muss:

- Gebühren für die nicht auf Verlangen per Post zugesendeten Kontoauszüge. - Gebühren für das Abrufen von Kontoauszügen am Bankterminal - Schätz-, Besichtigungs- und Wertermittlungsgebühren im Zusammenhang mit  Immobilienkrediten - Kontoführungsgebühren für das Darlehensverrechnungskonto