Die P&R Container vor dem Aus? Was Anleger jetzt beachten sollten

Drei zentrale P&R-Gesellschaften haben am 19.03.2018 die Eröffnung des Insolvenzverfahrens vor dem Amtsgericht München beantragt. Bisher betroffen sind folgende Gesellschaften:

P & R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH (Az. 1542 IN 726/18); P & R Container Leasing GmbH (Az. 1542 IN 726/18) und die P & R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs GmbH (Az. 1542 IN 728/18).

Für die betroffenen Anleger ist damit aber längst nicht alles verloren.

Die Emittentin der Container Direktinvestments, die P&R Transport-Container GmbH hat – zumindest bislang – noch keinen Insolvenzantrag gestellt.

Es bestehen ferner nicht selten Möglichkeiten, die handelnden Vermittler in Regress zu nehmen. Aus anderen Fällen ist bekannt, dass Vermittler vor Abschluss der Kauf- und Verwaltungsverträge nicht immer ausreichend über die Risiken des Container- Direktinvests aufgeklärt haben.

Auch haben Vermittler die zum Kauf empfohlenen Container-Direktinvests oftmals nicht auf ihre Plausibilität und wirtschaftliche Tragfähigkeit hin überprüft. Trifft das zu, kommen Schadenersatzansprüche gegen den Vermittler der Kapitalanlage in Betracht. Hier lohnt sich die Prüfung des Einzelfalls.

Insolvenzverfahren - und das war`s? Mitnichten. Eine Aufgabe des Insolvenzverwalters ist die Prüfung von Anfechtungstatbeständen. Stehen solche im Raum, kann es sogar zur Rückforderung von bereits erhaltenen Zahlungen kommen. Sollten Sie künftig mit einer Aufforderung zur Erstattung konfrontiert werden, lohnt sich auch hier eine Prüfung des Einzelfalles, da so ggf. unnötige Rückzahlungen vermieden werden können.

Hierfür steht Ihnen die Dr. Dettke Rechtsanwaltsgesellschaft mbH selbstverständlich gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Terminvereinbarung, unkompliziert unter: 0231 / 98340200.