German Pellets ist insolvent! Anleger bangen um ihre Einlagen

German Pellets, nach eigenen Angaben einer der größten Hersteller von Heizpellets der Welt ist insolvent. Der Geschäftsführer des Unternehmens Peter Leibold, der auch gleichzeitig der Gesellschafter des KAGO Kaminbauunternehmens ist, hat in der Vergangenheit mit dem werbewirksamen Slogan „ökologische Wärmeversorgung der Zukunft“ Privatanleger zu einer Investition in Holzpellets mit bis zu 8% Zinsen verleitet. Es wurde um Kleinanleger geworben mit dem Zweck der Herstellung von Holzpellets . Tatsächlich wurde lediglich am Finanzmarkt spekuliert, was dann zur Pleite führte.

Auch das Unternehmen KAGO hat jetzt einen Insolvenzantrag gestellt.

240 Mio. € sind jetzt möglicherweise verspielt! German Pellets steht still. Mittelstandsanleihen stehen am Abgrund. Mit dem Fremdkapital der Kleinanleger wurde spekuliert, d.h. das Zinsrisiko wurde an die Kleinanleger weitergegeben.

Im Jahre 2015 ist das Kleinanlegerschutzgesetz in Kraft getreten. Die BaFin ist demnach dem kollektiven Rechtsschutz der Anleger verpflichtet, hat hier aber nicht eingegriffen, weil lange Zeit keine eindeutigen Anzeichen für einen Anlegerbetrug vorlagen, wie auch in der ARD Plusminus Sendung vom 17.02.2016 berichtet wurde.

Es bestehen unserer Meinung nach begründete Zweifel an der Ordnungsmäßigkeit der veröffentlichten Kapitalmarktinformationen. Für diese ist nicht nur die German Pellets GmbH verantwortlich, sondern auch verantwortlich beteiligte Drittunternehmen, die ebenfalls mit in die Haftung genommen werden können. Da sich diese Unternehmen nicht in wirtschaftlicher Schieflage befinden, ist hier ein solches Vorgehen ratsam.

Um nicht Gefahr zu laufen, dass die Verjährungsfristen verstreichen, die auch während eines Insolvenzfahrens ablaufen können, oder dass das angelegte Geld verloren ist, sollten Anleger auf jeden Fall einen Fachanwalt kontaktieren. Hier steht Ihnen unsere Kanzlei Dr. Dettke Rechtsanwälte jederzeit beratend zur Seite, um Ansprüche gegen German Pellets geltend zu machen und gegebenenfalls noch Geldanlagen zurückzuholen.

Unsere Kanzlei berät Sie auch hinsichtlich weitergehender Schadensersatzansprüche.